Was ist Lehrsupervision?

proCEO zählt zu den wenigen Instituten, die in Deutschland die Qualifzierung zum Lehrsupervisor anbieten – und das nach höchsten Qualitätskriterien.

Lehrsupervision ist eine besondere Lernform innerhalb der Ausbildung zum Coach oder Supervisor. Es handelt sich um eine Ausbildungssupervision und ein didaktisches Lehr-Lernverfahren. Dabei wird der angehende Coach oder Supervisor (Lehrsupervisand) während seiner Ausbildung von einem erfahrenen Lehrsupervisor in seiner praktischen Beratungstätigkeit begleitet, beraten und qualifiziert. Der Lehrsupervisor fungiert quasi als Beobachter des Beobachters und hilft dem Lehrsupervisanden dabei, die eigene Arbeit im Rahmen seiner Ausbildung zu reflektieren. Die Ausbildung zum Lehrsupervisor / Lehrsupervisorin ist innerhalb der Beratungsausbildungen die höchste Form der Qualifizierung. Sie ist eine Voraussetzung für den Einstieg in den Erwerb der Ausbilder- und Lehrberechtigung.

Lehrsupervision und die Philosophie von proCEO

"Mit dem Reden macht man’s aus". Diese alte Weisheit gilt auch für die Lehrsupervision. Bei ihr kommunizieren angehende Supervisoren und Coaches (Lehrsupervisand) mit ihrem Lehrsupervisor darüber, was sie in der situativen Beratungs- und Praxislernerfahrung im Rahmen Ihrer Ausbildung verstanden und eingeübt haben. Dabei wird nicht instruiert oder geschult, sondern reflektiert und analysiert – zum Beispiel wenn Situationen aus dem Ausbildungskontext und der Beratungspraxis erörtert werden. Wesentliche Grundlage bilden dabei die Lernerfahrungen, die bei den ersten externen Einsätzen im Bereich Coaching und Supervision erlebt werden.

Lehrsupervision hilft dem Ausbildungskandidaten, seine eigene Wahrnehmung zu steigern, Entwicklungspotenziale zu erweitern und seinen individuell stringenten Beratungsstil zu finden. Innerhalb der Lehrsupervision werden Entwicklungsräume geschaffen, die die Reflektionsfähigkeit fördern. Die Philosophie der Lehrsupervision lautet dabei: „Beobachten – Beraten – Befähigen“.

Lehrsupervision und das Konzept von proCEO

Eine effiziente Lernbeziehung die Entwicklung fördert.

Die Lehrsupervision findet in einem triadischen Rahmen als handlungsorientiertes „Learning by doing“ statt. Dabei arbeitet der Lehrsupervisand bereits als Coach oder Supervisor, steht allerdings noch im „Schutz der Ausbildung“. Fehler zu machen ist in diesem Stadium erlaubt und wichtiger Bestandteil des praktischen Lernens. Im Erproben der praktischen Tätigkeit sollen bei der Lehrsupervision mögliche beraterische Schwierigkeiten offen besprochen werden – und aus Fehlern gelernt werden. Schwerpunkte der Lehrsupervision sind demnach das Entwickeln der Rollenidentität, die spezifische Beziehungsgestaltung mit dem Klienten und die Konzeptualisierung des Beratungsprozesses sowie die individuelle und eigenständige Persönlichkeitsentwicklung des Lehrsupervisanden. 

Akkreditiert und repräsentativ

Der Lehrsupervisor ist bei einem Lehrinstitut akkreditiert. Er repräsentiert die hohen Standards der EASC (European Association for Supervision and Coaching), da er sie in der praktischen Arbeit der Lehrsupervisionsprozesse evaluiert, fördert und lehrt. Somit repräsentiert der Lehrsupervisor die EASC auch nach außen.

Zulassungsvoraussetzungen für die Qualifizierung:

  • anerkannte Ausbildung zum Supervisor nach den Standards der EASC oder DGSv
  • mehrjährige supervisorische Praxiserfahrung in Einzel-, Team- und Gruppensupervision
  • Nachweis über regelmäßige Evaluations-Supervisionen

Konkrete Termine zur Qualifizierung zum Lehrsupervisor finden Sie hier.

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